Mittwoch, 1. März 2017

~Rezi~ Der Agent meine Tochter & ich/ Jana Herbst


 
Titel: Der Agent, meine Tochter & ich
Autor: Jana Herbst
Verlag: Droemer Knaur* feelings
Seiten: 374
Preis: 4,99€ (e-Book)

Das Cover
Da Cover diese Buches gestaltet sich hauptsächlich türkisfarben. Man sieht drei schwarze Figuren. Eine männliche Figur eine weibliche und eine kleine, welche ein Kind darstellt.
Bei genauerem Hinsehen fällt mir auf, dass das kleine Mädchen, dass sehe ich an den langen Haaren und an dem Kleid, welches sie trägt, pustet eine Art glitzer Staub in richtung der männlichen Figur. Ich denke damit ist gemeint, dass die Kleine die männliche Figur verzaubert. Oder meine Fantasy geht mit mir durch. Die männliche Figur hält außerdem eine Waffe. Ansonsten sehe ich im Hintergrund noch ein eine Stradt.
 
Der Titel
Der Titel verschafft dann zum Cover etwas mehr Klarheit. Z.B. warum hat der Mann eine Waffe, er ist natürlich Agent. Wer "meine Tochter & ich" ist, ist dann auch klar. Ich liebe einfache Titel!
 
Der Inhalt
Es geht um Sarah, welche sehr früh schon ein Kind, von ihrer Jugendliebe, bekommen hat. Neben dem erziehen ihrer Tochter, ist sie auch berufstätig.  Sie arbeitet als Kuratorin in einem Museum in Berlin. Sie lebt alleine mit ihrer Tochter in einem Haus und unternimmt einmal im Jahr etwas mit ihren Freundinnen. Sie ist sehr durchorganisiert, Spontanität ist ihr fremd.
 
Ihre Freundinnen sind alle sehr gute Karrierefrauen. Außerdem muss ich hinzufügen wirklich humorvolle Menschen. Es ist mal wieder soweit Sarah muss sich aufraffen und fertig machen, ihr wiederstrebt jedoch ihre Tochter Lilly alleine mit einer fremden Babysitterin zu lassen. Hier ist schon deutlich zu erkennen, was für ein Mensch Sarah ist.

Mit ihren Freundinnen unterwegs begegnet sie Lars den Kabelverleger/ Geheimagent. Und direkt funkt es zwischen den beiden. Als Sarah am nächsten Morgen neben Lars aufwacht. ist sie zunächst erschrocken über sich selbst, ihr wird aber schnell klar, dass ein Teil ihres Ichs es vermisst hat geliebt zu werden. Außerdem fühlt sie eine enge Verbundenheit mit Lars, was ja eigentlich nicht sein kann, weil sie sich ja nur ein paar Stunden kennen.

Auch nach mehreren Wochen kann Sarah Lars nicht vergessen, bis er plötzlich vor ihrer Tür steht und ab hier bricht in Sarahs Leben das Chaos aus, was sie jedoch zu mögen scheint.
 
Natürlich geht es in diesem Buch nicht nur um Liebe, denn ob ihr es glaubt oder nicht es gibt Gründe warum es auch einen Agenten gibt!

Für mehr lest selbst :)
 
Fazit
Ich liebe den Verlauf der Handlung. Nach den ersten beiden Kapitel war ich nicht ganz so überzeugt aber sobald man alle Hintergrundinformationen von allen Figuren hat, wird es richtig spannend. Ich muss sagen nach dem 13. Kapitel konnte ich nicht mehr aufhören ich hab gelesen und gelesen, weil das Buch einfach super ist. Was dazu auch beigetragen hat, war für mich die Schreibweise der Autorin, es war wirklich einfach und nichts kompliziertes. Meine Lieblingsfigur in diesem Buch ist Lilly, die hochbegabte Tochter, ich finde sie toll, weil sie das ausspricht was sie denkt, zwar ist sie erst sieben Jahre alt, aber haut mich jetzt schon um!

Als nächste positive Eigenschaft würde ich den perspektiven Wechsel nennen, für mich hat das viel bedeutet, da ich so auch die andere Sichtweise beurteilen konnte. Ich hatte nur meine Probleme mit der Denkweise von Lars, ich weiß nicht ob Männer wirklich so denken. Das Buch ist ja auch von einer Frau geschrieben, da schlich sich mir die Frage ein, ob das nicht zu viele "weibliche-Gedanken" waren. Ich mein ich wäre froh, wenn jeder Mann so denken würde, aber ist das wirklich so??

Am Ende kann ich sagen, dass ich sehr glücklich bin ausgewählt worden zu sein. Dieses Buch lesen zu können, bevor es veröffentlich wurde. Ich danke dafür natürlich der Autorin, Jana Herbst/ Claudia Giesdorf, selbst. Die mich angeschrieben hat und auch auf Facebook eine super Leserunde gemacht hat.
Natürlich danke ich auch feelings / Droemer Knaur, dafür dass ich das Leseexemplar per Mail zu geschickt bekommen habe.
 
 
Über die Autorin
Jana Herbst ist das Pseudonym von Claudia Giesdorf, die 1982 in Rheinland-Pfalz geboren wurde. Eine ihrer schönsten Kindheitserinnerungen ist das Klackern der Schreibmaschine, wenn ihr Opa etwas darauf geschrieben hat. Stundenlang stand sie vor dem Gerät, tippte wahllos auf Buchstaben und stellte sich vor, Schriftstellerin zu sein. Seit über zwanzig Jahren lebt sie nun in Berlin, mittlerweile mit Mann und Tochter, nach deren Geburt sie beschlossen hat, noch einmal zu studieren. Nun schließt sie bald ihr Studium der Klassischen Archäologie ab und weiß ziemlich genau was sie schreiben soll, wenn eine Tastatur vor ihr steht.











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